Wofür ist Polestar bekannt?
Polestar ist bekannt für skandinavisch-minimalistisches Design, starke Elektroperformance, digital geprägten Vertrieb und enge technische Verbindungen zu Volvo Cars und dem Geely-Umfeld.
- Der Name entwickelte sich aus schwedischem Motorsport und Volvo-Tuning, bevor Polestar 2017 als eigenständige Elektro-Performancemarke startete.
- Der limitierte Polestar 1 war ein Plug-in-Hybrid-GT mit Carbonkarosserie; der Polestar 2 wurde das erste vollelektrische Volumenmodell.
- Polestar 2, 3 und 4 nutzen Android Automotive OS mit integrierten Google-Diensten, wobei Konnektivität und App-Unterstützung wechseln können.
- Ein oder zwei Motoren bedeuten je nach Modell und Jahr Heck- oder Allradantrieb mit großen Unterschieden bei Leistung, Reichweite und Fahrwerk.
- Die Marke veröffentlicht detaillierte CO2-Lebenszyklusdaten, Ausstattung, Produktionsort und Technik unterscheiden sich jedoch je Modell.
Welche Geschichte hat Polestar?
Polestars Wurzeln liegen im schwedischen Tourenwagensport. Der spätere Betrieb begann 1996 als Rennteam, trat dann als Polestar Racing an und entwickelte Leistungssteigerungen für Volvo. Volvo Cars übernahm 2015 das Straßenfahrzeuggeschäft von Polestar, während der Rennbetrieb getrennt als Cyan Racing weiterlief.
2017 machten Volvo Cars und Geely Holding Polestar zu einer eigenständigen, designorientierten Elektro-Performancemarke. Das erste Modell, der Polestar 1, war ein in kleiner Zahl gebauter Plug-in-Hybrid-Gran-Turismo mit Carbonkarosserie und 609 hp. Der Polestar 2 folgte als erstes batterieelektrisches Volumenmodell, dessen Auslieferung 2020 begann.
Der Polestar 3 erweiterte die Palette um große Elektro-SUVs, der Polestar 4 erhielt eine niedrigere SUV-Coupé-Form ohne konventionelle Heckscheibe. Der Polestar 5 ist ein viertüriger Elektro-GT auf einer geklebten Aluminiumarchitektur, erste Auslieferungen sind für 2026 vorgesehen. Gebraucht ist in Luxemburg vor allem der Polestar 2 realistisch.
Was ist beim Kauf eines gebrauchten Polestar zu prüfen?
Die meisten gebrauchten Polestar sind softwareabhängige Elektroautos, daher zählen mechanischer Zustand, Ladeleistung, Digitalfunktionen und Kontoübertragung. Der seltene Polestar 1 braucht zusätzlich fachkundige Plug-in-Hybrid- und Verbrennerprüfungen.
- VIN, Zulassung, Wartung und Garantiezeitraum prüfen und Polestar nach Rückrufen, Aktionen und Softwareupdates fragen.
- Alle Schlüssel und Karten verlangen, das alte Nutzerkonto entfernen lassen und die Kopplung der Polestar App kontrollieren.
- Center- und Fahrerdisplay, Google-Dienste, Kameras, Sensoren, Mobilfunk, Audio und Assistenz nach vollständigem Neustart testen.
- Möglichst AC- und DC-Laden testen, Anschluss und Kabel prüfen und Lade- sowie Batterieunterlagen sichten; die Reichweitenanzeige ist kein Gesundheitstest.
- Heizung, Vorkonditionierung und eventuell vorhandene Wärmepumpe prüfen, weil die Temperaturregelung Komfort und Winterreichweite beeinflusst.
- Reifen auf richtige Spezifikation und Verschleiß prüfen, danach Räder, Bremsen, Lenkung und Fahrwerk; Gewicht und Leistung erhöhen mögliche Kosten.
- Unterboden und Batteriegehäuse auf Anstoßschäden sowie Bleche, Glas und rahmenlose Türen auf Reparaturen und Ausrichtung untersuchen.
- Beim Polestar 1 Benzinmotor, Hybrid, Hochvoltbatterie, Laden, Carbonstruktur und komplexe Dämpfer fachkundig prüfen lassen.
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